Generalsanierung

Sehr geehrte Besucher der Pfarrkirche "Unserer Lieben Frau" zu Bad Hofgastein!

Unsere Kirche - eine der schönsten und größten gotischen Kirchen des Salzburger Landes, erstmals erwähnt anno 894 - erlebte in den vergangenen 1125 Jahren laufend Veränderungen.

Das romanische Gotteshaus, 1023 erwähnt als "Mutter- und Pfarrkirche der Gastein", wird 1502 mit einem Großteil des Marktes ein Raub der Flammen. Aber schon 1507 entsteht die neue Kirche in gänzlich veränderter Gestalt und schöner als zuvor: Ein gotisches Gotteshaus, 46m lang und 18m breit, mit zwei Seitenschiffen, die durch vier glatte, schlanke Rundsäulen getrennt werden.

Am Pfingstsonntag 1596 erfasst neuerlich ein Brand den Markt und zerstört 70 Häuser, das Kirchendach und den Glockenturm. Der Turm wird im Anschluss daran um zwei Geschosse aufgestockt und erhielt nach zweijähriger Bauzeit seine heutige Gestaltung.

Von 1715 bis 1738 werden die gotischen Altäre vom Barock abgelöst. Einzigartig ist die wunderbare Madonna des Hochaltares aus der Schule Michael Pachers; sie ist das letzte Stück vergangener gotischer Herrlichkeit.

Bei der letzten Innenrenovierung 1961/62 wird der alte, 1912 entfernte Tabernakel von 1738 nach umfangreicher Restaurierung wieder eingesetzt.

Und heute, im Jahr 2019, stehen wir vor der großen Herausforderung, das Juwel des Ortes und des Landes einer Generalsanierung zu unterziehen.

  • Unsere Altäre, die Kanzel, die Geißlerkapelle, sowie der Kirchendachboden sind Opfer eines massiven Holzwurmbefalles geworden und bedürfen einer dringenden Sanierung.
  • Die kostbaren, mundgeblasenen Kirchenfenster befinden sich in uralten, hölzernen Rahmen und müssen ebenfalls restauriert und mit einem Hagelschutz versehen werden.
  • Das gesamte Kircheninnere muss denkmalgerecht entrußt und gereinigt werden.
  • Die Windfangsituation bei den Eingängen sowie diverse Änderungen und Verbesserungen werden ebenfalls in dieses Vorhaben einfließen.

Die Kosten für die Sanierung und Renovierung werden ca. 2,1 Mio. Euro betragen, wobei davon 1/3 von der Ortspfarre (ca. 700.000 Euro) durch Spenden und Sammlungen aufzubringen ist. Der Rest wird durch die Erzdiözese, die Gemeinde und durch Förderungen des Bundes und des Landes Salzburg aufgebracht.

Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, ein Signal für unsere abendländische Kultur zu setzen, die es zu erhalten und zu bewahren gilt!

Es wäre schön, würde unsere Kirche zur 1000-Jahr-Feier im Jahr 2023 in neuem Glanz erstrahlen - unserer lieben und verehrten "Hofermutter" zu Ehre!

Wir freuen uns über jede Spende, die zur Renovierung unserer in jeder Beziehung kostbaren Pfarrkirche beiträgt! "Vergelt's Gott!"

Unsere Kontoverbindung bei der Raiffeisenbank Gastein lautet:

Pfarre Bad Hofgastein, IBAN: AT 69 3502 6000 0022 2331, BIC: RVSAAT2S026

PKR-Obmann KR Benedikt Lang sen.